Anlässlich eines Informationsbesuchs bei der Forschungsanstalt in Geisenheim erklären Frank Kaufmann (MdL Hessen), Pia Schellhammer (Kandidatin Listenplatz 7 sowie im Wahlkreis Nierstein-Oppenheim) und Ulrich Steinbach (Kandidat Listenplatz 10 sowie im Wahlkreis Ingelheim): „Die Forschungszusammenarbeit der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz im Bereich des Wein- und Gartenbaus muss intensiviert werden. Dabei soll ein Forschungsverbund zwischen den Standorten Geisenheim, Bingen, Oppenheim und Neustadt a. d. W. initiiert werden.“ weiterlesen »
Weinbauforschung: Kooperation mit Geisenheim
Bücher-Ebbe in deiner Uni-Bibliothek? Hier hilft nur GRÜN!
Wenn ich so durch Rheinland-Pfalz fahre – und das kommt wahlkampfbedingt derzeit häufig vor – sehe ich so einige Stellen, an denen ich mir denke: Hier hilft nur GRÜN! Und wer hätte es gedacht? Es gibt ein Portal, in dem ihr eure Problemfälle vor Ort eintragen könnt. Wo können wir GRÜNEN euch vor Ort weiter helfen? Die Idee mit den meisten UnterstützerInnen werden wir GRÜNEN noch während des Wahlkampfes besuchen. Eine Lehramtsstudentin von der Uni Landau hat sich beispielsweise über die Bücher-Ebbe in ihrer Uni-Bibliothek beschwert. Eine gut ausgestattet Bibliothek ist Grundlage eines guten Studiums – unterstützt die Studierende und ihre Idee hier bei hier hilft nur GRÜN!
GRÜNE Innovationen für die Hochschulen
Heute ist offiziell Semesterende in Rheinland-Pfalz. Wenn im April die Hörsäle wieder öffnen, sind hoffentlich die GRÜNEN in der Position sich für die Wissenschaft und die Studierenden einzusetzen. Die Hochschulen in Rheinland-Pfalz brauchen dringend mehr Mittel, um bessere Bedingungen für junge Menschen und innovative Forschung zu bieten. Anlässlich des Semesterendes haben Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher und Spitzenkandidat und ich als Expertin für Hochschulpolitik heute das Hochschulplakat und unser 9-Punkte-Papier (PDF) für mehr Innovation an unseren Hochschulen vorgestellt.
Mit neun Punkten auf den Campus der Zukunft! weiterlesen »
Wahlprüfstein des AStA der Uni Mainz
Zu jeder Landtags- und Bundestagswahl stellen Verbände, Institution oder Einzelpersonen Fragen an Parteien, um ihre Wahl zu prüfen – so genannte Wahlprüfsteine. Neben dem klassischen Wahlkampf, der sich durch Plakate kleistern, aufhängen und reparieren, Infoständen, Flyer verteilen, Podiumsdiskussionen und Gesprächtermine auszeichnet, ist die Beantwortung von Wahlprüfsteine die klassische Schreibtischarbeit der Wahlkämpfenden. Der AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat seinen umfangreichen Wahlprüfstein mit einer Briefwahlkampagne verbunden. Eine informative Website zu den hochschulpolitischen Forderungen aller Parteien ist somit entstanden – finde ich super und bewerbe ich daher gern mit diesem Blogeintrag. Hier findet ihr die AStA-Kampagne zur Landtagswahl.
Schlaue Köpfe brauchen gute Bedingungen
Die soziale Situation von Studierenden in Deutschland ist erheblich von den Voraussetzungen, die sie durch ihr Elternhaus mitbringen, geprägt. Das beweisen unter anderem die Daten der Sozialerhebung zur Situation Studierender in Deutschland. Auch Studierende in Rheinland-Pfalz sind massiv davon betroffen, insbesondere wenn die Mietpreise wie in Mainz (bundesweit auf Platz 7 der höchsten Mietpreise) die finanzielle Situation der jungen Menschen zusätzlich belasten. weiterlesen »
Erstklassisch daneben: 'Deutschland-Stipendium'
Hat man noch vor einigen Wochen darüber geklagt, dass die Bundesregierung nur im Streiten wirklich gut ist, muss man nun bemängeln, dass sie auch in den Fehlentscheidungen erstklassische Leistungen vollbringt. Meinen Unmut über die Laufzeitverlängerung und den Sieg der Atom-Lobby trage ich jetzt wöchentlich auf diversen Kundgebungen auf die Straße. Neben dieser Fehlentscheidung soll aber nicht der Murks des nationalen Stipendienprogramm der so genannten Bildungsministerin (oder soll ich sagen Elitenministerin?) Anette Schavan außer Acht gelassen werden.
Falsches Signal und dann noch schlecht gemacht
Das neue Stipendienprogramm der Bundesregierung sollte ursprünglich viele Studierende erreichen: Ganze 160.000 leistungsstarke (!) Studentinnen und Studenten sollten bis 2013 mit 300 Euro monatlich unterstützt werden. Doch aus den großen Tönen wurde nur ein leises Fiepen: Gerade Mal 10.000 Studis sollen jetzt im Laufe des Jahres 2011 gefördert werden. Und keiner glaubt mehr Ministerin Schavan, wenn sie immer noch an der Zahl von 160 000 geförderten Studierenden festhalten. Hauptsache mal so tun, als würde man etwas tun.
Absurder wird es noch, wenn man sich die Finanzierung betrachtet: Der Staat zahlt eine Hälfte, private Finanziers die andere. Organisieren und Einwerben müssen die zusätzlichen Mittel die Universitäten. Ja sicher. Mit der unglaublichen Leistungsfähigkeit universitärer Verwaltungsmühlen werde ich selbst als Studierende leider immer wieder konfrontiert… Zwar sicherte die Bundesregierung allen Hochschulen eine Kostenpauschale für das Anwerben des privaten Stipendien-Anteils zu, doch wie hoch sie ausfallen wird und ob das ausreicht – ebenfalls unklar. Es ist völlig offen, ob sich ausreichend private Gönner und Unternehmen finden, die die Stipendien mitfinanzieren. Welche Studiengänge sich die Wirtschaft da rauspicken würde, ist ja wohl klar. Sicherlich nicht Altorientalistik… Liebe Bundesregierung, für so eine Wahnsinns-Leistung würdet ihr von mir nicht mal einen Teilnahmeschein bekommen!
Elitenförderung ist keine Revolution
Bildungsstreik ernst nehmen! So tun als ob, ist nicht genug.
Nachdem im letzten Jahr bereits bundesweit viele junge Menschen auf die Straße gegangen sind, um auf die Bildungsmisere aufmerksam zu machen, ging der Bildungsstreik gestern in die nächste Runde. Auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz, in Trier oder Landau gab es Protestaktionen von SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden. Weitere Infos zu den bundesweiten Protesten findet ihr hier.
Jetzt suggeriert die SPD in Rheinland-Pfalz den Demonstrierenden “Eure Forderungen sind umgesetzt, wieso demonstriert ihr denn?” und setzt sich damit in ihrer selbstherrlichen Art über die weiterhin bestehenden Probleme der Bildungslandschaft in Rheinland-Pfalz hinweg. Weiterhin ist der Unterrichtsausfall eklatant! Es fehlen ErzieherInnen, LehrerInnen und DozentInnen! Der Bachelor ist nicht studierbarer geworden! Die Azubis müssen weiterhin über mangelnde Qualität an den Berufsschulen klagen! Statt der Forderung nach mehr Mitbestimmung von Studierenden nachzukommen, macht die Landesregierung hier eine Rolle rückwärts (siehe meinen Blogpost zum neuen Landeshochschulgesetz dazu). Auch an den Studienkontenmodellen wollen Beck und Ministerin Ahnen weiter festhalten. Bildung ist keine Ware – das wurde hier einfach nicht verstanden.
Hier gilt: So zu tun als ob man die Proteste ernst genommen hätte, reicht nicht aus. Verständnis und baldiges Handeln ist angesagt – wie manche via Twitter aus rheinland-pfälzischen SPD-Kreisen sich herablassend über die Proteste geäußert haben, ist nicht hinzunehmen und ist mal wieder ein trauriges Beispiel für die vorherrschende politische Kultur im Land. Wer so mit politisch interessierten jungen Menschen umgeht, die für ihre Meinung auf die Straße gehen, muss sich nicht über Politik- bzw. Parteiverdrossenheit wundern. weiterlesen »








