Sicherheit auf allen Wegen – Fahrradwege fit machen für Schülerinnen und Schüler 

Die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der verkehrspolitischen Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler, und der jugendpolitischen Sprecherin Pia Schellhammer zeigt, dass die schulische Mobilitäts- und Verkehrserziehung mit speziell ausgebildeten Lehrkräften, 35 Beraterinnen und Beratern, 90 Verkehrssicherheitspolizistinnen und -polizisten sowie vielen weiteren beteiligten Instanzen sehr gut aufgestellt ist. Dazu erklärt Jutta Blatzheim-Roegler:

„Das Thema Klimawandel ist eng mit dem Straßenverkehr verknüpft – wir GRÜNEN fordern seit langem ein grundlegendes politisches Umdenken, weg vom motorisierten Individualverkehr, hin zu einer besseren Infrastruktur für den öffentlichen Nahverkehr, den Fußverkehr und das Fahrrad. Besonders für den Schulweg ist das Rad oft eine passende und sinnvolle Alternative zum elterlichen Auto.

Erfreulich ist, dass die Mobilitäts- und Verkehrserziehung in den rheinland-pfälzischen Schulen während der gesamten Schullaufbahn einen hohen Stellenwert hat. Dass es dort nicht nur in Theorie und Praxis um die Vermittlung der Straßenverkehrsordnung geht, sondern auch um Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme sowie um eine zukunftsfähige Mobilität mit Blick auf Umwelt und Gesundheit, ist eine sehr positive Entwicklung.

Aus der Antwort der Landesregierung geht hervor, dass die Radfahrausbildung im vergangenen Schuljahr bis auf eine Ausnahme an allen rheinland-pfälzischen Grundschulen stattgefunden hat. Damit Schülerinnen und Schüler ohne Sorgen alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Bedarfsgerechte und deutlich gekennzeichnete Radwege, sichere Wegeführung um Baustellen, Tempo 30 innerorts sind Bausteine eines solchen Konzepts und werden längst von vielen Kommunen gewünscht.

Wir GRÜNEN treten für eine deutliche Erhöhung finanzieller Mittel ein, aber auch für eine Stärkung der Kommunen, indem die Landesregierung beispielsweise mit einer Leitstelle für Radverkehr kommunale Radverkehrskonzepte beratend unterstütztAußerdem sollte das Standardwerk für den Radwegebau, die ‚Empfehlungen für Radverkehrsanlagen‘, verpflichtend beim Bau, Unterhalt und bei der Förderung angewendet werden.“

Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Blatzheim-Roegler und Pia Schellhammer sowie die Antwort der Landesregierung finden Sie hier.

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