Mehr Bildungsgerechtigkeit durch Recht auf Ganztag

Das Recht auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder kann 2026 kommen. Bund und Länder haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf eine gemeinsame Finanzierung geeinigt. Pia Schellhammer, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, begrüßt die Einigung:

„Das ganztägige Angebot leistet einen Beitrag dazu, die Startchancen von Kindern zu verbessern und für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen. Die gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern ist die Voraussetzung dafür, dass das Recht auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder kommen kann. Nun müssen die Schulen materiell und personell für diese Aufgabe entsprechend ausgestattet werden. Fachkräfte werden dabei ebenso benötigt wie Mensen mit ausreichenden Kapazitäten, da Ganztagsschule ein warmes Mittagessen einschließt.“

Lisett Stuppy, familienpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, begrüßt die neuen Möglichkeiten für Familien:

„Das Recht auf Ganztagsbetreuung schafft neue Möglichkeiten für Familien. Das Betreuungsangebot bedeutet für sie zusätzliche berufliche Chancen und damit auch neue Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Es ist gut, dass die Länder der Bundesregierung hier ein stärkeres Engagement abgerungen haben.

Weiterhin sind aber auch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Verantwortung, familien- und zeitgerechte Bedingungen zu schaffen, etwa durch flexiblere Vollzeitmodelle, mehr Teilzeitstellen und mehr Homeoffice.“