GRÜNE diskutieren mit Britta Haßelmann, Nina Wagner, Hans Weinreuter und Oliver Saling über eine sozial gerechte Wärmewende
Ingelheim, 10. März 2026 – Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und stabile Energiekosten: wie lassen sich diese Ziele vereinen? Darüber diskutierten am Mittwochabend im Weiterbildungszentrum Ingelheim Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Dt. Bundestag, Pia Schellhammer, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN und Listenplatz 2 zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März, der Energieexperte Hans Weinreuter und der Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen Oliver Saling auf Einladung des Kreisverbands BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz-Bingen. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Nina Wagner, Direktkandidatin der GRÜNEN im Wahlkreis 31 – Ingelheim.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Wärmewende sozial gerecht, praxistauglich und verlässlich gestaltet werden kann. Britta Haßelmann warnte davor, mit dem angekündigten Gebäudemodernisierungsgesetz ausgerechnet jene Leitplanken zu schwächen, die Deutschland unabhängiger von fossilen Energien und damit auch unabhängiger von internationalen Krisen machen sollen. Wer den Umstieg auf erneuerbare Wärme ausbremse, verlängere die Abhängigkeit von Öl und Gas – und damit auch die Unsicherheit bei Preisen und Versorgung.
Daran anknüpfend machte Pia Schellhammer deutlich: „Gerade die aktuelle politische Lage im Bund zeigt doch, wie wichtig es ist, unsere Energieversorgung stärker in die eigenen Hände zu nehmen. Wer auf erneuerbare Energien setzt, schützt nicht nur das Klima, sondern macht uns auch unabhängiger vom Ausland und von den Preisschocks internationaler Krisen. Das schafft mehr Stabilität und vor allem mehr Preisstabilität für die Bürgerinnen und Bürger und die heimische Wirtschaft. Genau dafür stehen nur die GRÜNEN – und deshalb braucht es wieder starke GRÜNE in der Landesregierung.
Hans Weinreuter verwies auf den hohen Beratungsbedarf vieler Haushalte. Gerade bei Heizungsmodernisierung und Förderfragen brauche es transparente Informationen, verständliche und konstante Beratung und faire Angebote. Oliver Saling machte deutlich, dass das Handwerk bereit sei, die Wärmewende umzusetzen – dafür aber konstante politische Rahmenbedingungen und Planungssicherheit brauche. Der eingeschlagene Weg mit dem bestehenden Gebäudeenergiegesetz sei der richtige, um eine langfristig verlässliche und klimafreundliche Wärmeversorgung sicherzustellen.
„Die Diskussion hat gezeigt: Die Menschen wollen keine Rückschritte, sondern Lösungen, die sozial gerecht, wirtschaftlich sinnvoll und praktisch umsetzbar sind“, resümierte Nina Wagner. Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit einer Wärmewende, die Klimaschutz, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit gleichermaßen berücksichtigt.
Pressemitteilung, 13.03.2026