Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge verbessern – GRÜNE Mainz-Bingen unterstützen die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge

GesundeheitskarteHPDazu erklären Ursula Hartmann-Graham (GRÜNE Kreisbeigeordnete für Jugend, Soziales & Integration), Pia Schellhammer (rheinhessische Landtagsabgeordnete) und Andrea Müller-Bohn (Kreisvorstandssprecherin):

Pia Schellhammer: „Mit einer Gesundheitskarte können die Flüchtlinge in unserem Landkreis zukünftig selbstständig Ärzte aufsuchen. Damit wird die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen verbessert, da weniger bürokratische Hürden zu nehmen sind. Asylbewerber müssen derzeit noch einen Behandlungsschein bei den Behörden beantragen, bevor sie zum Arzt gehen. Mit einer Gesundheitskarte würden nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die Kommunen von bürokratischem Aufwand entlastet. Ich begrüße ausdrücklich die Ankündigung der Landesregierung, dem Vorschlag der GRÜNEN Landtagsfraktion zur Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge zu folgen.“

„Wir bauen darauf, dass zwischen dem Land und den Krankenkassen  schnell die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden können, die es den Kommunen ermöglichen, die Gesundheitskarte schnell und kostenneutral einzuführen“ ergänzt Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham.

Andrea Müller-Bohn: „Bremen und Hamburg haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht mit der Gesundheitskarte.  Nordrhein-Westphalen hat als erstes Flächenland einen Rahmenvertrag mit acht führenden Krankenkassen unterzeichnet. Diese positive Erfahrungen zu übernehmen, halte ich für sehr sinnvoll. Die Einführung einer Gesundheitskarte für die auf die Kommunen zugewiesenen Flüchtlinge senkt nicht nur bürokratischen Aufwand und Kosten, sondern ist auch ein aktives Instrument gegen Diskriminierung“.

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