SchUM-Städte auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Quelle: wikipedia.de, Ilsemarie (CC-BY-SA)

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Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz verfügen mit ihren jüdischen Denkmälern über einen reichen Schatz an historischen Zeugnissen der jüdischen Religion in unserer Mitte. Zugleich sind sie ein eindrucksvolles Beispiel für die untrennbare Verbindung der Geschichte und Kultur unseres Landes und ganz Europas mit der jüdischen Kultur. Im Koalitionsvertrag wurde daher vereinbart, dass das Land sich mit Nachdruck für die Aufnahme der SchUM-Städte in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbestätten einsetzt.

Laut Landesregierung ist nun der Antrag der SchUM-Städte durch den Fachbeirat der Kultusministerkonferenz auf Platz fünf von 31 Anträgen gesetzt worden. Hierduch bestehen gute Chancen, dass die jüdische Kultur in Rheinhessen tatsächlich Weltkulturerbe wird. Darüber hinaus wirkt sich schon die Beantragung selbst positiv aus. Sie fördert die Zusammenarbeit der genannten Städte, der jüdischen Gemeinde und der Universitäten und trägt dazu bei, dass sich das Bewusstsein des jüdischen Erbes auch in der Öffentlichkeit verstärkt. Dies geht aus der Beantwortung der kleinen Anfrage hervor, die von Pia Schellhammer und weiteren Abgeordneten der GRÜNEN Landtagsfraktion an die Landesregierung gerichtet wurde.

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