GEMA-Tarife müssen bezahlbar bleiben

Die GEMA hat mit der Veröffentlichung ihrer neuen Tarifstruktur viele Musikveranstalter verunsichert und die wirtschaftliche Tragfähigkeit vieler kultureller Veranstaltungen in Frage gestellt. Tausende von Vereinen, Jugendinitiativen und anderer bürgerschaftlich engagierter Organisationen, die in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz das kulturelle Leben maßgeblich gestalten, sind besorgt über die Höhe der künftigen Belastung durch GEMA-Gebühren. Auf Grundlage der im April 2012 herausgegebenen Tariftabelle, in der aus Eintrittspreis und Veranstaltungsfläche ein Gebührenbetrag hervorgeht, müssen die Organisatorinnen und Organisatoren von kulturellen Veranstaltungen, nichtkommerziellen Veranstaltungen, von Festen oder Demonstrationen sowie Diskothekenbetreiberinnen und Diskothekenbetreiber von einer Vervielfachung ihrer Belastungen ausgehen. Erste Modellrechnungen ergaben zum Teil Steigerungen auf mehr als das Zehnfache.

Der Antrag der Landtagsfraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD zur neuen Tarifstruktur der GEMA findet sich hier.

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