Weinbau & Nachhaltigkeit: Besuch beim Weingut Grünewald & Schnell in Worms

Am Montag hat das Weingut Grünewald & Schnell im Beisein von Pia Schellhammer seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht der Öffentlichkeit vorgestellt und darin detailliert Auskunft über seine Arbeitsweise gegeben. In den drei Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziale Verantwortung wurde in 19 Themenfeldern ein Bild vom Stand des nachhaltigen Wirtschaftens des rheinhessischen Weingutes vermittelt.

Nachdem bereits 2010 mit dem ersten Bericht eine Bestandsaufnahme der Zukunftsfähigkeit der Arbeit des Winzerpaares Eva und Richard Grünewald erarbeitet wurde, untersuchte der nun vorgestellte Report anhand von 60 Kriterien Fortschritte und Rückschläge im Bestreben um einen Weinbauaus Verantwortung für kommende Generationen. Trotz der großen Herausforderungen, denen sich das junge Weingut stellt, überwiegen die Chancen, werden zahlreiche Potentiale beschrieben und Ziele zu deren Nutzung formuliert.

In 49 beschriebenen Verbesserungen gelangen Grünewalds in weniger als zwei Jahren große Schritte hin zu weniger Ressourcenverbrauch und Emissionen, zu besserer Wirtschaftlichkeit und einem sozialverträglicheren Arbeiten. Richard Grünewald machte deutlich, wie sehr dieses Denken an Morgen den heutigen Blick verändert und zunächst ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.So gelang es Grünewald & Schnell, den Dieselverbrauch trotz steigender Weinbergsfläche binnen zwei Jahren um 16% zu senken. Der für die Fruchtbarkeit der Böden wichtige Humusgehalt konnte gleich-zeitig durch biologische Maßnahmen um 50% gesteigert werden.

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