Konsequent und glaubwürdig gegen Atomkraft!

„Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind in diesen Stunden bei den Menschen in Japan und bei allen, die von dieser unfassbaren Katastrophe betroffen sind. Wir GRÜNE sind schockiert über das täglich wachsende Ausmaß des Schreckens, das wir noch lange nicht werden fassen können. Im Gegensatz zu meinen KontrahentInnen im Wahlkreis habe ich mich deshalb zurück gehalten, die Debatte über die Kernenergie in den Wahlkampf zu tragen. Auf dem Rücken von Opfern einer solchen Katastrophe möchte ich keinen Wahlkampf machen. Für mich als GRÜNE ist klar: Die ablehnende Haltung zur Nutzung von Atomkraft haben wir GRÜNE sowie viele MitstreiterInnen der Zivilgesellschaft schon lange vertreten und entdecken diese Haltung nicht erst in Wahlkampfzeiten“, erklärt Pia Schellhammer.

„Der Oppenheimer CDU-Ortsverbandsvorsitzende Helmut Krethe behauptet in seiner Stellungnahme zur Atompolitik, alle Menschen stünden seit den dramatischen Geschehnissen in Japan vor neuen Erkenntnissen. Dem ist nicht so. Die Risiken der Atomkraft sind seit Harrisburg und Tschernobyl jedem bekannt und – zumindest bei uns GRÜNEN – nicht in Vergessenheit geraten. Mich ärgert, welche Vernebelungsstrategie die CDU nun an den Tag legt, um die Bevölkerung zu täuschen. Ich hoffe, dass diese unglaubwürdige Kehrtwende und der unkoordinierter Aktionismus von Schwarz-Gelb von den Menschen durchschaut wird. Deutlich wird jetzt, dass sich die Bundesregierung über die anstehenden Landtagswahlen retten will. Aussetzen heißt nichts anderes als Aussitzen! Auch Schwarz-Gelb muss muss gemeinsam mit den alten Schrottreaktoren vom Netz genommen werden“, so die GRÜNE Direktkandidatin.

 

1 Kommentar

  1. Ariel Casagrande

    Es geht den Kraftwerkbetreibern immer nur um die Kohle. Sie denken nie an die Umwelt, Hauptsache sie bekommen ihr Geld. Im Moment reden die Kraftwerkbetreiber davon, dass nicht genügend Elektrizität produziert würde ohne die Atomenergie, jedoch ist dies erneut nur eine Ausrede um den Atomausstieg zu verhindern. Auch die Bundesregierung will den Kraftwerksbetreibern entgegenkommen, indem sie den Bossen erlaubt, die Stromkontingente der 7 Atommeiler, die sofort deaktiviert werden sollen, auf jüngere Meiler zu überschreiben. Meiner Meinung nach ist dies alles Nonsens. Ich werde weiterhin an Atomkraftdemonstrationen teilnehmen.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren

Verwandte Artikel