„Der Fall Werner Mauss“

Der in Rheinland-Pfalz lebende Geheimagent Werner Mauss war bereits unter verschiedenen Tarnidentitäten für Behörden aktiv. Dies geht aus der Antwort einer gemeinsamen kleinen Anfrage durch Daniel Köbler und Pia Schellhammer hervor.

Seit der Veröffentlichung der sogenannten „Panama Papers“ prüft das rheinland-pfälzische Innenministerium, ob und gegebenenfalls welche Verwaltungsverfahren in Zusammenhang mit den betreffenden Tarnidentitäten von Herrn Mauss und seiner Familienangehörigen einzuleiten sind. Herr Mauss war von 1968 bis 1971 als Vertrauensperson für rheinland-pfälzische Sicherheitsbehörden tätig, u.a. für das Landeskriminalamt. Die dazu ausgestellten Tarndokumente wurden 1971 zurückgefordert. Im Jahre 1982 war er für den Landesverfassungsschutz in Niedersachsen unter dem Tarnnamen Möllner tätig.

Konkret erhielt Herr Mauss im Jahr 1971 auf Ersuchen einer Sicherheitsbehörde des Bundes Dokumente von der Verbandsgemeinde Zell an der Mosel, 2003 ein Folgedokument auf den Namen Möllner durch die Verbandsgemeinde Simmern.

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